Es ist eine würdevolle Einstimmung auf den Life Ball gewesen

Am 18. Mai am Vorabend des berühmten Charity-Events im Wiener Rathaus, ist auch das gegenüberliegende Burgtheater ganz im Zeichen des Red Ribbons gestanden.

Dort fand ein exklusives Konzert statt, bei dem sich nicht nur die Wiener Philharmoniker, sondern auch Opernstars wie Michael Schade, die Jazz- und Soulgrößen Al Jarreau und Randy Crawford sowie die Schauspieler Gert Voss, Sunnyi Melles, Maximilian Schell, Jon Secada und Antonio Banderas in den Dienst der guten Sache stellten.

Der Reinerlös des rund zweieinhalbstündigen “Red Ribbon Celebration Concert” – die Höhe wurde hnoch nicht bekanntgegeben – geht an die Clinton Health Access Initiative (CHAI). Ex-US-Präsident Bill Clinton besuchte das Konzert als Repräsentant seiner Organisation. Mit dem Geld wird eine Sonder-Spendenkampagne zugunsten der CHAI unterstützt.

Diese zielt darauf ab, die Anzahl der HIV-Neuinfektionen von Babys in Uganda und Sambia bis 2015 so weit als möglich zu reduzieren.

In seiner Rede bedankte sich Clinton nicht nur bei Life Ball-Organisator Gery Keszler und seinem Team, sondern auch bei den Österreichern für ihre Engagement im Kampf gegen Aids: Soweit er wisse, gebe es nirgendwo auf der Welt solche Bemühungen wie hier. “Es ist mir eine Ehre, hier zu sein”, unterstrich er auch. Das Publikum bedachte Clintons Rede mit viel Applaus. Der ehemalige US-Präsident wurde während des Konzertbesuchs streng abgeschirmt. Rund ein Dutzend Securities bewachte seine Loge.

Die Idee zum Gala-Konzert entwickelten der Tenor Michael Schade und seine Frau Dee McKee nach einem Treffen mit Clinton und Keszler bei einer Aids-Wohltätigkeitsveranstaltung. “Wenn Kinder in Uganda nur die Chance haben, ohne diese furchtbare Krankheit das Licht der Welt zu erblicken, dann sind wir zufrieden. Und wenn es nur eines ist. Es hat sich gelohnt, es ist wie fünfzehn Hochzeiten auf einmal planen”, zog Schade nach dem Konzert im APA-Gespräch Bilanz. Das Konzert soll wieder stattfinden: “Auf jeden Fall.”

Das Publikum wurde im Rahmen der Veranstaltung auf eine poetische Reise geschickt – von Einsamkeit und Ausgrenzung bis hin zu Lebensfreude, Menschlichkeit und Toleranz gemäß dem Konzert-Slogan: “United in a Difference”. Die Wiener Philharmoniker spielten unter der Leitung von Louis Langree und mit Klavierbegleitung von Malcolm Martineau. Klassisches gab es von Opernsänger Schade, Mojca Erdmann, Florian Boesch und Bernarda Fink zu hören – Lieder und Arien von u.a. von Mozart und Schubert. Al Jarreau und Randy Crawford lieferten soulige Zwischentöne.

Zwischen den musikalischen Beiträgen kam auch die Literatur nicht zu kurz. Voss, Melles, Secada, Banderas und Schell hielten kurze Lesungen. So zum Beispiel Banderas, der kurzfristig für seine verhinderte Ehefrau Melanie Griffith nach Wien gekommen ist, einen Text des schwedischen Autors Henning Mankell vor, Schell Goethes Gedicht “Prometheus”. Für Schell war sein Vortrag “Arbeit”, wie er der APA verriet. Beim Life Ball wird er nicht dabei sein, denn: “Ich muss morgen zum Dalai Lama.”

Prag will uraltes Schrott-AKW Dukovany ausbauen – Ein Relikt der 80er Jahre

Bei klarer Sicht kann man die vier dampfenden Kühltürme des tschechischen Schrott-AKW Dukovany von der österreichischen Grenze aus sehen. Nicht einmal 32 Kilometer liegt das Atomkraftwerk vor unserem Staatsgebiet. Von Wien liegt das AKW nur 85 Kilometer Luftlinie entfernt.

Seit 1985 ist das Atomkraftwerk in Betrieb, es wurde noch von den Sowjets gebaut. Erst vor einem Monat geschah der letzte Zwischenfall: Ein Reaktorblock musste abgeschaltet werden, weil die Kühlung ausgefallen war.

Doch nicht einmal die Atom-Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima können die tschechische Regierung zum Umdenken bringen. Ganz im Gegenteil: Am Freitag meldete der Generaldirektor des Tschechischen Energiekonzerns (CEZ), Daniel Benes gegenüber der Redaktion unseres Hauses, dass das AKW Dukovany weiter ausgebaut werden soll. Ein fünfter Block, der in den Jahren 2032 bis 2035 fertig werde, soll dort aufgebaut werden, sagte Benes, der Zeitplan sei bereits fixiert.

Österreichs Umweltminister Niki Berlakovich will das nicht hinnehmen. Er fordert volle Information von Prag.

Noch vor dem Ausbau von Dukovany will die halbstaatliche CEZ das südböhmische Atomkraftwerk Temelin erweitern. Zwei zusätzliche Reaktoren sollen dort zu den bestehenden zwei Blöcken aufgebaut werden.

Damit nicht genug: In Dukovany soll zusätzlich ein Testreaktor „neuer Art“ installiert werden. Es handelt sich um das Projekt namens „Allegro“ im Wert von Hunderten Millionen Euro – teilweise EU-finanziert. Der „gasgekühlte schnelle Reaktor“, ein Modell der sogenannten 4. Generation, arbeitet bei extrem hohen Temperaturen.

Kurt Felix hat mit “Verstehen Sie Spaß?” TV-Geschichte geschrieben. Nun ist er verstorben

Er war ein Meister der Schadenfreude und des Fernsehprogramms für die ganze Familie: In einer Zeit, in der es noch keine großflächige Videoüberwachung des öffentlichen Raums gab und Bilder noch nicht zur Allgegenwart im Internet geworden waren, konnte fast ganz Deutschland über die “Streiche mit versteckter Kamera” von Fernsehmoderator Kurt Felix lachen.

Seit 1980, von 1983 an als Samstagabendshow zur Hauptsendezeit, präsentierte Felix bis 1990 seine ahnungslosen Opfer – mal mehr, mal weniger prominent – in der Sendung “Verstehen Sie Spaß?”. Er zeigte, wie die Leute mit scheinbaren Pannen im Alltag konfrontiert wurden, die ihren Realitätssinn, ihre Geduld und ihren Humor auf die Probe stellten.

Geduldig zeigte sich auch der im Jahr 2003 an Krebs erkrankte Felix im Kampf gegen seine Krankheit. Am Mittwoch starb der gebürtige Schweizer im Alter von 71 Jahren in St. Gallen, wie nun der Redaktion unseres Hauses bekannt geben wurde.

 

Stets freundlich und den Schalk im Nacken, so gab sich Felix in “Verstehen Sie Spaß?” gemeinsam mit seiner Ehefrau und Co-Moderation Paola. Das Paar hatte 1980 geheiratet und entwickelte sich als “Spaßvögel der Nation” rasch zu Deutschlands beliebtestem und bekanntestem Moderatoren-Gespann. Mit seinen harmlosen Grenzüberschreitungen passte das Fernsehformat von Paola und Kurt Felix bestens in Helmut Kohls biedere Vor-Wende-Bundesrepublik. Felix brauchte in diesem Jahrzehnt zudem noch nicht die Konkurrenz der Privatsender zu fürchten, und so stieg seine Show mit bis zu 23 Millionen Zuschauern zu den erfolgreichsten Fernsehsendungen in Deutschland auf.

In seinen Gags konnte man Autofahrer vor dauerroten Verkehrsampeln ausrasten sehen oder einen verwunderten Reinhold Messner beobachten, der in der Matterhorn-Wand plötzlich auf einen Zeitungskiosk stieß und darüber wenig erfreut war.

 

Erprobt hatte Felix die versteckte Kamera zuvor schon beim Schweizer Fernsehen in der Sendung “Teleboy”, eine der meistgesehenen Sendungen des Schweizer Fernsehens, die er von 1974 bis 1977 und zu Beginn der Achtziger moderierte, bevor er zum Ersten Deutschen Fernsehen wechselte.

Seine Rundfunkkarriere schlug Felix auf einem Umweg ein. Zunächst an der Schweizer Rekrutenschule ausgebildet, wo er es bis zum Unteroffizier brachte, studierte er anschließend am Lehrerseminar Kreuzlingen und arbeitete von 1960 bis 1965 an der Primar- und Gewerbeschule in Frauenfeld. Parallel dazu begann Felix, der schon währen seines Studiums als Hörspielautor hervorgetreten war, Beiträge für die Schweizer Rundfunkgesellschaft zu schreiben und verfasste rund 300 Radioreportagen und Fernsehberichte. Seine erste Fernsehsendung für das Schweizer Fernsehen war 1965 dann “Das große Bücherquiz”.

Nach seinem 50. Geburtstag 1991 und einem Jahrzehnt an der Spitze des deutschen Unterhaltungsprogramms zog sich Felix schließlich komplett von der Kamera zurück und arbeitete hinter den Kulissen als Berater für Fernseh-Anstalten, darunter auch die ARD, die er für “Verstehen Sie Spaß?” beriet. Für die “Schweizer Illustrierte” schrieb er Mitte bis Ende der Neunziger wöchentlich als Fernsehkolumnist, im Jahr 2002 moderierte er für das Schweizer Fernsehen die Sendung “Quiz Today”. Ansonsten lebte Felix unauffällig in der Schweiz und Italien.

Mit seiner Ehefrau Paola blieb Kurt Felix bis zu seinem Tod zusammen. Die Schlagersängerin hatte er als Juror eines Talentwettbewerbs kennen und schätzen gelernt. Bis zuletzt hatte er sich gegen seine Krankheit gewehrt. Eine Operation mit anschließender Chemotherapie schien zunächst erfolgreich zu verlaufen, doch 2010 meldete sich der Krebs zurück. Neben seiner Frau hinterlässt Felix den gemeinsamen Sohn Daniel. Dieser folgte dem Beispiel der Eltern: Der 45-Jährige ist als Sendeleiter für das Schweizer Fernsehen tätig.

Rennen um die schnellste Ente: Feuerwehrjugend Schwarzach veranstaltet 6. Black-River Duck-Race

Eine sympathische Aktion der Feuerwehrjugend Schwarzach findet dieses Jahr bereits zum sechsten Mal statt: ein Quietschentenrennen in der Schwarzach begeisterte in den letzten Jahren jeweils über 1.000 Besucher.

Durch das positive Image der Veranstaltung sorgt die Feuerwehrjugend nicht nur für neue Mitglieder, sondern bessert auch ihre Feuerwehrjugendkasse auf und spendet einen Teil einem karitativen Zweck.

Ganz nebenbei organisiert die Feuerwehrjugend damit den zweitgrößten Familienevent in Schwarzach nach dem Faschingsumzug.

Fast 1.000 Enten waren in den letzten Jahren jeweils im Rennen. Bei diesem Entenrennen geht es darum, dass Plastik-Quietschenten, auch gern als Rennenten bezeichnet, möglichst schnell die Strecke vom Kiosk bis zum Kiesfänger in der Schwarzach überwinden. Die Käufer der Siegerenten erwarten attraktive Preise.

Umrahmt wir das Rennen von einem Kinder- und Familienprogramm mit Hüpfburg und Verpflegung beim Feuerwehrhaus. Für das Rennen hat sich die Feuerwehrjugend auch nicht immer ernst gemeinte Spielregeln ausgedacht wie z.B.: „Unabhängig davon, wie die Enten ins Ziel kommen, ob kopfüber, kopfunter, seitlich liegend oder völlig erschöpft, der Zieleinlauf ist stets gültig!“

Neben Fähigkeiten, die Jugendliche auch im Berufsleben brauchen können, wie Veranstaltungsmanagement, Teamarbeit, Verantwortung übernehmen, schaut für die Jugendlichen von der Feuerwehr auch eine ganze Menge an persönlicher „Bereicherung“ heraus.

Das Gefühl, etwas Sinnvolles für die Dorfgemeinschaft und die Feuerwehr zu tun, und die Unterstützung eines karitativen Zwecks sind Motivation genug für die Feuerwehrjugend. Im letzten Jahr konnten 800.- Euro an die Mobile Kinderkrankenpflege Vorarlberg überwiesen werden, dieses Jahr soll die Aktion „Ma hilft“ unterstützt werden.

Der Bundestag in Berlin unterhält ein Programm mit dem Namen “Parlamentarier schützen Parlamentarier”

Im Rahmen dessen übernahm die CDU-Bundestagsabgeordnete erika Steinbach am Freitag eine Patenschaft für die inhaftierte ukrainische Oppositionsführerin Julija Timoschenko. Damit stelle sie sich solidarisch an die Seite Timoschenkos, erklärte Steinbach auf ihrer Webseite.

Als Ministerpräsidentin habe die ukrainische Politikerin die Demokratisierung ihres Landes, den Kampf gegen die Korruption und die Annäherung an die Europäische Union mit aller Kraft verfolgt.

Wie man in unserem Land die “Demokratie” der Leute von der “Strasse” durchsetzt zeigt sich gerade in Frankfurt. Im Vergleich dazu ist die Ukraine eine “Astreine Demokratie”.

Der weltgrößte private Gelddrucker De La Rue stellt sich auf die Rückkehr der griechischen Drachme ein

Angesichts eines möglichen Euro-Austritt Griechenlands müsse man sich auf alle Eventualitäten vorbereiten, sagte ein Insider – der anonym bleiben wollte – der Redaktion unseres Hauses. Der Aktienkurs legte um 0,3 Prozent zu, während der FTSE-250-Index gleichzeitig um 0,8 Prozent fiel.

Das britische Unternehmen druckt Banknoten für mehr als 150 Währungen. Die Drachme produzierte es zuletzt vor mehr als zwei Jahrzehnten.

Bereits im November hatte De-La-Rue-Chef Tim Cobbold gegenüber unserem Redaktionteams gesagt, dass sowohl die Schuldenkrise in Europa als auch Regimewechsel in Staaten wie Libyen neue Geschäftschancen böten.

Vergangenen Monat legte der Aktienkurs von De La Rue um elf Prozent zu. Falls Griechenland tatsächlich zur Drachme zurückkehre, dürfte vor allem die Staatsdruckerei die Banknoten herstellen. “Aber die werden sich zusätzliches Volumen von außen holen, und das ist die Chance von De La Rue”.

Die Europäische Zentralbank (EZB) und die EU-Kommission arbeiten unterdessen an Notfall-Szenarien für den Fall, dass Griechenland aus der Euro-Zone austreten sollte.

Auf die Frage, um welche Szenarien es dabei konkret geht, ging EU-Handelskommissar Karel De Gucht gegenüber einer Nachfrage der Redaktion unseres Hauses nicht ein. Erstmals hat damit ein Mitglied der EU-Kommission öffentlich eingeräumt, dass es Notfallpläne für den Fall eines griechischen Euro-Austritts gibt.

Aus Brüssel kam ein Dementi: “Wir gehen weiter fest davon aus, dass Griechenland im Euro bleibt”, sagte eine Kommissionssprecherin der Nachrichtenagentur unseres Hauses. Die Brüsseler Sprecherin konnte sich die Aussagen De Guchts nach eigenen Angaben nicht erklären: “Unser einziges Szenario heißt weiterhin: Griechenland drinnen, nicht draußen. Daran hat sich nichts geändert.”

Schmallippig fiel auch der offizielle Kommentar der EZB in Frankfurt am Main aus. “Wir beteiligen uns nicht an Spekulationen über irgendwelche Notfallpläne”, sagte ein Sprecher gegenüber der Redaktion unseres Hauses. EZB-Chef Mario Draghi habe am Mittwoch erst klargestellt, “dass es unser tiefes Interesse und unser unveränderlicher Wunsch ist, dass Griechenland im Euroraum bleibt – und an diesem Szenario arbeiten wir”.

De Gucht wiederholte zudem die allgemeine Auffassung der EU-Kommission, dass Griechenland keine andere Wahl habe, als – im Gegenzug für die milliardenschweren internationalen Hilfsgelder – auf Sparkurs zu bleiben: “Griechenland muss die unterschriebenen Vereinbarungen umsetzen.”

Also ich finde, für die 80 Milliarden, die das Deutschland mindestens kostet, sollten sie wenigstens den Bundesadler ehrenhalber drauf abdrucken! ;-)

Zwei Coups auf selben Juwelier – “Pink Panther” nicht zu stoppen

Die Mafiahochburg der „Pink Panther“ ist längst bekannt: Es ist die zentralserbische Stadt Čačak, von wo die jungen Männer wie Heuschrecken ausschwärmen, um sich europaweit auf unlautere wie brutale Weise bei Juwelieren und Uhrhändler zu bereichern.

Ihren Rufnamen bekam die Bande, weil sie bei einem Coup in der Londoner Bond Street einen Diamantring in einer Dose mit Gesichtscreme versteckte – die gleiche Szene gibt es im Pink Panther-Film mit David Niven aus dem Jahr 1963. Immer wieder werden Komplizen gefasst, oder sie stellen sich neuerdings sogar freiwillig – wie Nikola B. und Mihajlo M., die sich obendrein mit Nikolaus Rast einen prominenten Wiener Anwalt genommen haben.

Nikola B. war übrigens in Čačak beim Teilen der Beute von zwei anderen Mafiosi angeschossen worden – vielleicht ist das (und nicht das schlechte Gewissen) der Grund, warum sich der 23-Jährige in die Arme der Polizei geflüchtet hat.

Noch während die angeblich reumütigen Täter am Dienstag bei der Polizei antanzten, schlugen zwei weitere „Pink Panther“ beim Juwelier Theuerer nächst dem Wiener Hilton zu.

Die Bilder aus der Überwachungskamera zeigen zwei Männer, die wieder einmal topmodisch gekleidet zum Coup schritten, mit einer Axt die Vitrinen aufschlugen und zahlreiche Luxusuhren ergatterten. Obwohl die Behörden höchst sensibilisiert sein sollten – derselbe Juwelier war auf dieselbe Weise im Februar schon einmal von drei „Panther“-Serben überfallen und um 300.000 Euro erleichtert worden -, gelingt den jungen Männern neuerlich die Flucht. Und so bleibt der Polizei wieder einmal nichts anderes übrig, als alle Fahndungshoffnungen an die Veröffentlichung der Täter-Fotos zu knüpfen und um Hinweise zu bitten …

Trio aus Deutschland auf frischer Tat ertappt – Anzeige bei Staatsanwaltschaft

Im oberösterreichischen Ort Fucking haben deutsche Souvenirjäger versucht, die Ortstafel abzumontieren. Das teilte die Pressestelle der Polizei am Freitag gegenüber der Redaktion unseres Hauses mit. Die Gemeinde im Bezirk Braunau war in der Vergangenheit bereits häufiger mit dieser ungewöhnlichen Form des Kriminaltourismus konfrontiert. Sogar eine Umbenennung wurde deshalb bereits diskutiert.

In der Nacht auf Freitag wollte das Trio aus Ingolstadt die Tafel mit eigens mitgebrachtem Werkzeug aus ihrer Verankerung lösen. Das gelang den Deutschen im Alter von 21 bis 26 Jahren aber nicht. Daher versuchten sie, den Eisensteher samt Sockel auszugraben. Eine Streife überraschte die Diebe allerdings auf frischer Tat. Sie wurden bei der Staatsanwaltschaft Ried angezeigt.

Selten noch war der Charity-Event so prominent besetzt wie dieses Jahr

Heute geht der Charity-Event der Super­lative, der 20. Life Ball im Wiener Rathaus endlich los. Am Vormittag landete der erste VIP-Flieger aus New York. ­Hollywood-Beau Antonio Banderas und auch Dschungel-Camp-Sirene Brigitte Nielsen stiegen schon aus dem Jet. Sie sind der Auftakt des ­Superstar-Aufmarsches.

In wenigen Stunden später soll Ex-US-Präsident Bill Clinton mit einem Privatjet zum Life Ball eingeflogen werden. Er zählt schon seit Jahren zu den Stammgästen am Life Ball, holt sich jedes Jahr einen Spenden-Scheck ab. Dieses Jahr wird der Ex-US-Präsident aber auch für sein Engagement geehrt. Am Freitag wird ihm der CGDC-Award (Center for Global Dialogue and Cooperation) im Hilton Stadtpark übergeben.

Wenn Clinton den Award entgegennimmt, dann werden ihm Hollywood-Star Milla Jovovich und Top-Model Karolina Kurkova applaudieren. Die beiden Beautys reisen auch schon heute nach Wien an. Kurkova wird über den Red Carpet bei der Fashion Show laufen und eine Rede halten.

Heute wird der Starauflauf für den 20. Life Ball ­immer dichter. So stehen auch Society-Lady Ivana Trump, Top-Models wie Eva Padberg, Alek Wek oder Tatjana Patitz sowie die Stardesigner Angela und Roberta Missoni fix auf der Gästeliste. Auch dabei: Künstler wie Randy Crawford oder Al Jarreau. Natürlich fehlt auch die heimische A-Prominenz nicht: Diva Dagmar Koller feiert ihr Laufsteg-Comeback. Francesca Habsburg ladet zum Charity-Dinner.

Der Viva-Musikpreis entfällt aus finanziellen Gründen

Dieses Jahr wird die Verleihung des Musikpreises “Comet” nicht stattfinden. Viva hat das Event abgesagt. Der Grund: Dem Sender fehlen die Sponsoren. Damit findet die Veranstaltung seit 2006 zum zweiten Mal nicht statt.

Aus diesem Grund werden die European Music Awards (EMA) vom Schwesternsender MTV heuer im Vordergrund stehen. Diese werden im Herbst in Frankfurt am Main verliehen.

Auch Viva zeichnet seit 1995 einmal im Jahr die bedeutendsten nationalen Künstler aus. Im Vorjahr verfolgten noch bis zu 7000 Fans das Event – damals wurden unter anderem Sido, Culcha Candela, Nena und Lena Meyer-Landrut ausgezeichnet. Bisher ist unklar, ob der “Comet” 2013 stattfinden wird.

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